Schmieden

Damit der Schmied oder Kunstschlosser arbeiten kann braucht er die geeigneten Grundwerkzeuge dazu. Dies sind die Esse, Steinkohle, Amboss, Schmiedezangen und der Schmiedehammer. Das Eisen als Werkstoff wird in der Esse erwärmt bis es weissglühig ist. Das Eisen hat dann eine Temperatur von ca.1200 C°. In diesem Zustand lässt es sich am besten verarbeiten. Man kann es breit schmieden, spitzen, stauchen, absetzen, drehen, lochen und biegen. Im glühigem Zustand lassen sich die schönsten Formen herstellen. Jegliche Formen von Schnörkel, verschieden gedrehten Eisens, verschiedene Formen von Rosetten und Blumen. Die Kreativität kennt hier keine Grenzen mehr. Was die Schmiede und Kunstschlosser an Geländer, Fenstergitter Tore oder Leuchten, Geschenkartikel anfertigen ist immer wieder bewundernswert. Weil das schmieden etwas Zeitloses ist, hat es bis jetzt jede Zeitepoche überstanden und wird bis Heute ausgeübt, obwohl es einer der ältesten Handwerkerberufe ist.

Für mich persönlich ist das Schmieden die Königsklasse in Bezug auf Metallbearbeitung.

Wissen sie was der Unterschied ist zwischen Schmied und Kunstschlosser?

Der Schmied kennt das schweissen nicht, denn er verbindet seine Teile durch Nieten oder Bunde. Der Kunstschlosser hingegen schweisst gewisse Sachen zusammen.